TechBuddy

TechBuddy ist ein europäisches Technologie-Dienstleistungsunternehmen, das sich auf persönlichen technischen Support für Privatpersonen und Unternehmen spezialisiert hat. 2016 gründete Tahero Nori TechBuddy in Stockholm. Heute ist TechBuddy eine führende europäische Marke für technischen Support, die On-Demand- und Vor-Ort-Services anbietet. Das Unternehmen verbindet Technikexperten mit Menschen, die zu Hause Unterstützung benötigen.

Das Unternehmen arbeitet nach einem Plattformmodell. Mit seiner großen Community von Gig-Mitarbeitern bietet das Unternehmen einen persönlichen Vor-Ort-Technik-Service an. TechBuddy verbindet technikbegeisterte Experten, sogenannte Buddies, mit Kunden, die technische Beratung und Unterstützung benötigen. Mit über 100.000 abgeschlossenen Aufträgen hat sich TechBuddy als vertrauenswürdige Marke für technischen Support in Schweden, Spanien, Deutschland und Israel etabliert.

Wie alles begann: Die Entstehung von TechBuddy

TechBuddy wurde 2016 von Tahero Nori gegründet, der eine Lücke zwischen den neuesten Technologieprodukten und den Barrieren für Kunden erkannte, das Beste aus diesen herauszuholen. Nach einer Kindheit mit mehreren Jahren auf der Flucht wählte Tahero, seine Erfahrungen in etwas Positives umzuwandeln. Er kündigte als Innovationschef bei MediaMarkt und gründete TechBuddy 2016, um Menschen bei ihren Technikproblemen zu helfen.

Die Geschäftsidee basiert auf einer simplen Beobachtung: Viele Menschen kaufen moderne Technologie, wissen aber nicht, wie sie diese optimal nutzen können. Kunden fordern zunehmend Unterstützung, um von der neuesten Technologie zu profitieren.

Das global ausgerichtete Unternehmen ermöglicht digitalen Talenten, Menschen beim Genuss ihres digitalen Lebens zu helfen. Seit 2016 bietet es Tausenden von Talenten (von denen viele zuvor außerhalb des Arbeitsmarktes waren) eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Sie definieren die Gig-Economy neu, um Technologie nachhaltiger, unterhaltsamer und für die Mehrheit zugänglich zu machen.

Was TechBuddy eigentlich macht: Das Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von TechBuddy basiert auf einer digitalen Plattform, die Technikexperten – genannt Buddies – mit Kunden zusammenbringt.

Schnelle und persönliche Technik-Hilfe. Hilfe zu erhalten sollte nicht schwierig sein. Deshalb hat TechBuddy es so einfach wie möglich gemacht, einen TechBuddy zu buchen. Kunden rufen an und beschreiben ihr Computerproblem. Sie werden unverzüglich mit einem persönlichen Experten verbunden. Der Buddy löst das Problem per Telefon und Fernwartung.

Für den deutschen Markt bietet TechBuddy sieben verschiedene Support-Pakete an, alle zu einem Festpreis von 89 Euro pro Aufgabe. Die Pakete umfassen Dienstleistungen wie das Einrichten eines neuen Telefons, Smart TVs oder Laptops, einschließlich der Datensicherung vom alten Gerät, WLAN-Konfiguration oder dem Einrichten von E-Mail-Konten. Die Buddies geben unabhängige Expertenberatung, welches Gerät für die spezifischen Bedürfnisse jedes Kunden geeignet ist.

Kunden können sich direkt mit einem Buddy per Video-Chat verbinden, um kleinere Probleme zu lösen oder Fragen zu stellen. Die ersten 15 Minuten sind kostenlos! Der Video-Chat ist Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr verfügbar.

Die Buddies: Wer steckt hinter dem Service?

Die Buddies sind das Herzstück des Unternehmens. Die Supportanfragen werden über ein Marktplatzmodell direkt an Spezialisten vermittelt, die dann sämtliche Computerprobleme direkt per Telefon oder Online-Fernwartung lösen. Derzeit arbeiten mehr als 60 selbstständige Computerspezialisten für das Unternehmen.

Basierend auf dieser Idee etablierte Tahero Nori TechBuddy, das heute eine anerkannte Marke für Tech-Support in Schweden, Spanien, Deutschland und Israel ist. Nach mehr als vier Jahren hat das Unternehmen eine hochmoderne Technikplattform aufgebaut und eine Experten-Community von über 1.000 Buddies geschaffen, die mehr als 100.000 Technikservices für Kunden bequem bei ihnen zu Hause durchgeführt haben.

Als Buddy hilft man Kundinnen und Kunden dabei, technische Herausforderungen zu meistern! Die Buddies arbeiten als freiberufliche Techniker auf Basis der Gig-Economy. Sie erhalten über die TechBuddy-Plattform Aufträge und können ihre Arbeitszeit flexibel gestalten.

Vom Startup zum europäischen Unternehmen: Die Expansion

Die Expansion von TechBuddy verlief in mehreren Phasen:

Tahero Nori gründete TechBuddy mit dem Ziel, Technologie für alle zugänglich zu machen. TechBuddy expandierte nach Spanien und Israel und eröffnete Büros in Barcelona und Tel Aviv. TechBuddy expandierte nach Deutschland und eröffnete ein Büro in München.

Das schwedische Technologieunternehmen TechBuddy kam nach Deutschland. Wie das Unternehmen bekannt gab, ist der Tech-Support-Service ab September 2020 für Kunden in München verfügbar.

Im Dezember 2021 gab TechBuddy bekannt, dass es 100 Prozent der Expertiger GmbH übernommen hat. Expertiger bietet seit sieben Jahren Soforthilfe bei Computerproblemen per Telefon und Online-Fernwartung.

Expertiger ist in Deutschland sehr gut etabliert und bietet Support am Telefon und per Online-Fernwartung für einen ständig wachsenden Kundenstamm von 30.000 Kunden. Durch die Übernahme wird TechBuddy seine Position als eines der führenden Unternehmen für Vor-Ort- und Remote-Support in der DACH-Region stärken.

Die Verwandlung zur BuddyCompany

TechBuddy, ein europäisches Tech-Support-Unternehmen, gab bekannt, dass es alle seine Firmen unter einer Marke zusammenführen und alle Dienstleistungen über eine einzige App verfügbar machen wird. Im November 2021 kündigte TechBuddy an, nach der Übernahme von TaskRunner und TidyApp unter dem Namen BuddyCompany zu operieren.

CEO und Gründer Tahero Nori kommentierte: Die globale Nachfrage nach Vor-Ort-Dienstleistungen steigt, beschleunigt durch die COVID-Pandemie, da Menschen viel mehr Zeit und Geld zu Hause und für ihr Zuhause verbringen. Die schwedische RUT-Statistik unterstützt diesen Trend mit Hunderttausenden von wachsenden Käufern pro Jahr. Dennoch nutzen nur 11% der schwedischen Bevölkerung diese Förderung. BuddyCompany will das ändern und Dienstleistungen erschwinglich, zugänglich und verfügbar für Menschen in ganz Schweden und darüber hinaus machen.

BuddyCompany, die Muttergesellschaft von Service-Plattformen wie TechBuddy, TaskRunner und TidyApp, hat die Übernahme als weiteren Schritt ihrer Strategie abgeschlossen, Komfort und Wert rund um das Zuhause zu schaffen. BuddyCompany entwickelt sich weiter zur führenden Marke für Haushaltsdienstleistungen. Vornehmlich durch seine einzigartige Plattform, die hohe Effizienz bei der Durchführung von Vor-Ort-Dienstleistungen ermöglicht, aber auch durch seinen nachhaltigen Gig-Economy-Ansatz, der landesweite Abdeckung ermöglicht.

Die Technologie unter der Haube: Buddy.inc

Das schwedische Technologieunternehmen TechBuddy hat eine Software-as-a-Service-Plattform namens „Buddy.inc“ gestartet, die es Unternehmen ermöglicht, mehr Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher anzubieten. Die Softwareplattform ist weltweit für Geschäftskunden verfügbar. Die Buddy.inc-Plattform ermöglicht es Unternehmen, Kundenserviceanfragen im großen Maßstab zu verwalten.

TechBuddy entwickelte die Plattform ursprünglich, um ihre große Community von Technikern zu verwalten und sie mit Technologie-Support-Anfragen von Partnern wie Telia, Media Markt und Kjell & Co zusammenzubringen. Mit mehreren großen Pilotkunden, die Buddy.inc bereits erfolgreich nutzen, ist TechBuddy nun bereit, die Plattform kleinen und großen Unternehmen weltweit anzubieten.

Zusammen mit der lebendigen Buddy-Community ist Buddy.inc der Schlüssel zum Erfolg von TechBuddy. Ihre Techniker nutzen die App, um Anfragen zu verwalten und alle notwendigen Informationen für hochwertige Dienstleistungen zu finden, während die Administratoren volle Übersicht und Transparenz in Echtzeit über jeden durchgeführten Service haben. Die direkte Kommunikation zwischen Kunden und Technikern ermöglicht Kunden volle Transparenz. Sie können Termine vereinbaren, sehen wer kommt und wann, und die Techniker nach dem Service bewerten.

Warum das alles zählt: Digitale Inklusion

Ein zentrales Anliegen von TechBuddy ist die digitale Inklusion. TechBuddy setzt sich als Ziel, moderne Technik nachhaltiger, unterhaltsamer und für alle zugänglich zu machen. Die Buddies bieten technische Unterstützung und qualitativ hochwertige Beratung, um den Zugang zu neuen Technologien und digitalem Leben zu erleichtern.

Das Problem der digitalen Ausgrenzung ist gerade in Deutschland akut. Laut einer Studie des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ist jeder zweite Mensch in Deutschland an Technologie interessiert, aber die große Mehrheit fühlt sich der Digitalisierung ausgeliefert, anstatt digitale Innovationen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Eine Tatsache, die die Corona-Pandemie deutlicher gemacht hat als je zuvor.

In einer Welt, die zunehmend von digitalen Technologien geprägt ist, wird die digitale Teilhabe für Senioren immer wichtiger. Viele ältere Menschen fühlen sich von der rasanten technologischen Entwicklung überfordert und drohen, den Anschluss zu verlieren. Doch gerade für Senioren bietet die digitale Welt zahlreiche Chancen: von der vereinfachten Kommunikation mit Angehörigen über den Zugang zu Gesundheitsinformationen bis hin zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Für ältere Menschen sind digitale Geräte besonders interessant. Sie erleichtern den Alltag und den Austausch mit anderen. Wer behauptet, das Internet sei nur etwas für jüngere Menschen, ist gewaltig auf dem Holzweg. Gerade Menschen über 60 Jahren bieten digitale Medien und Geräte eine Vielzahl von Chancen, den Lebensalltag und den Austausch mit anderen zu erleichtern.

Laut einem Bericht des schwedischen Zivilministers Erik Slottner stehen etwa vier Prozent der schwedischen Bevölkerung über 16 Jahren außerhalb der digitalen Welt. Über 340.000 Schweden sind nicht digital inkludiert. TechBuddy hat über 160.000 älteren Menschen ab 73 Jahren in Schweden geholfen und ist stolz auf eine Abdeckungsrate von über 95% innerhalb von 48 Stunden beim Techniksupport zu Hause.

Zahlen und Fakten: TechBuddy in Kürze

AspektDetails
Gründungsjahr2016
GründerTahero Nori
HauptsitzStockholm, Schweden
Deutscher StandortMünchen, Müllerstraße 27
Aktive MärkteSchweden, Spanien, Deutschland, Israel
Abgeschlossene AufträgeÜber 100.000
FinanzierungInsgesamt 4,03 Millionen US-Dollar über 3 Finanzierungsrunden
MuttergesellschaftBuddyCompany

Wichtige Partnerschaften und Übernahmen

TechBuddy hat im Laufe der Jahre mehrere strategische Partnerschaften geschlossen und Übernahmen getätigt:

Expertiger wurde 2014 von Lutz Küderli und Stefan Gersmann als Start-up in München gegründet, mit dem Ziel seiner Kundschaft persönliche Soforthilfe bei Computerproblemen anzubieten. Das Unternehmen verbindet über seine Plattform Privatkunden und Kleinunternehmer mit passenden Spezialisten, die Computerprobleme aller Art am Telefon und per Online-Fernwartung beheben. Expertiger hat derzeit mehr als 60 IT-Spezialisten und über 30.000 Kunden.

TaskRunner ist ein schwedisches Start-up, das 2013 gegründet wurde und Haushaltsdienstleistungen für Verbraucher anbietet. Sie bieten einen Vermittlungsservice zwischen Freelancern, genannt Runners, und Kunden für Dienstleistungen. TaskRunner bietet derzeit Dienstleistungen wie Möbelmontage, Umzugshilfe, Gartenarbeit, TV-Montage oder Handwerkerarbeiten an und hat mehr als 16.000 registrierte Runners.

TechBuddy Spanien hat eine Zusammenarbeit mit IKEA gestartet, um seinen Kunden einen Vor-Ort-Installationsservice für IKEA Home Smart Geräte anzubieten.

Kritische Stimmen

Wie bei vielen Unternehmen der Gig-Economy gibt es auch bei TechBuddy Diskussionen über das Arbeitsmodell. Die Buddies arbeiten als Freiberufler, nicht als festangestellte Mitarbeiter. Das bringt Flexibilität, aber auch Unsicherheiten mit sich.

Digitale Teilhabe meint, dass Menschen an der Nutzung und Gestaltung des Internets, digitaler Medien und moderner Technologien beteiligt sind. Digitale Teilhabe setzt sowohl Zugangsmöglichkeiten als auch Technik- und Medienkompetenz voraus, um digitale Technologien zu verstehen, bedienen und informierte Entscheidungen über das eigene Verhalten treffen zu können.

Bereits mit der kommerziellen und privaten Nutzung des Internets hat sich die Vorstellung einer „grauen digitalen Spaltung“ verbreitet. Mit dem Aufkommen von KI-Systemen und altersgerechten Assistenzsystemen (Ambient Assisted Living, AAL) werden die Warnrufe lauter. Ältere mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen, für die AAL am sinnvollsten wäre, seien am wenigsten in der Lage, solche Innovationen für sich selbst zu nutzen.